Fondsgebundene Riester Rente – höhere Renditechancen nutzen

Wie funktioniert die fondsgebundene Riester Rente?

Mit der fondsgebundenen Riester Rente mehr Rendite erhalten.

Neben der klassischen Riester Rente besteht auch die Möglichkeit ein Riester-Produkt mit einer höheren Renditechance zu wählen. Auch hier profitieren Sparer von den staatlichen Zulagen. Die fondsgebundene Riester Rente höhere Renditen möglich – der Sparer muss jedoch auch ein höheres Risiko bei der privaten Altersvorsorge hinnehmen.

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Fondsgebundene Riester Rente nicht für Jeden geeignet

Je nach der eigenen Lebenssituation, persönlichen Vorlieben und Alter haben Verbraucher unterschiedliche Vorstellungen beim Thema Altersvorsorge und Geldanlage. Wer sich erst spät im Berufsleben um die private Altersvorsorge kümmern kann, dem sind hohe Sicherheiten meist wichtiger als Renditeaussichten. Junge Sparer können bei langen Laufzeiten Verluste sehr gut wegstecken und sich daher auch eine private Altersvorsorge mit einem höheren Risiko erlauben. Bei der Frage, ob man sich für eine klassische oder eine fondsgebundene Riester Rente entscheidet, sollten also verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

Für Unentschiedene

Flexibel, sicher, kostengünstig. Gute Wechselmöglichkeit zu anderen Riester Varianten. Für jede Altersgruppe geeignet

Riester-Banksparplan

Für Renditejäger

Hohe Renditechancen mit Aktienfonds, aber unberechenbar und risikoreicher. Nur für Anleger bis höchstens Mitte 40

Riester-Fondssparplan

Für Bequeme

Sicher, berechenbar, aber unflexibel. Für Sparer zwischen 30 und 50 Jahren mit sicherem Einkommen geeignet

Riester-Rente

Für Engagierte

Einfluss auf Fondsauswahl möglich, unberechenbar. Vertrag ist unflexibel. Nur für Anleger bis höchstens Mitte 40

Fondsgebundene Riester-Rente

Renditechancen mit der fondsgebundenen Riester Rente nutzen

Die klassische Riester Rente ist eine sehr sichere Form der Altersvorsorge, allerdings sind hier nur geringere Renditen möglich. Viele junge Berufstätige entscheiden sich daher eher für die fondsgebundene Variante. Doch auch hier gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, sei es in Form des Anlageerfolgs oder der Kosten, die sich negativ auf die spätere Riester Rente auswirken können. Wer sich für eine fondsgebundene Riester Rente interessiert, sollte sich daher gut informieren und ein persönliches Angebot zur Altersvorsorge anfordern. Ein Blick in die Bewertungen von Instituten wie der Stiftung Warentest kann dabei vorab einen guten ersten Eindruck vermitteln.

Fondspolicen zur Riester Rente bei Stiftung Warentest

Während die Stiftung Warentest beim Riester Rente Test der klassischen Riester Rentenversicherungen gleich 42 Angebote unter die Lupe genommen hat, fällt der Test zu den fondsgebundenen Varianten schmaler aus (Finanztest 12/2012). Denn es gibt in Deutschland immer noch ein sehr begrenztes Produktangebot zu fondsgebundenen Versicherungen mit Riester-Zertifikat. Nur 17 Fonds-Policen wurden beim letzten Test der Stiftung Warentest untersucht. Dabei unterscheiden sich die Riester Renten nach ihrer Zusammensetzung. Welchen Anteil etwa Aktien-, Renten- oder Mischfonds haben, wirkt sich denn auch auf Renditechance und Risiko der Anlagen aus.

Umschichtungen bei Fondssparplänen schmälern Rendite

Die Tester der Stiftung Warentest stellen in ihrer Bewertung fest, dass die fondsgebundenen Varianten vor allem für Menschen attraktiv sind, die einen großen Wert auf eine mögliche hohe Rendite legen. Bei den Fondsparplänen wird um die Renditechancen zu erhöhen, vermehrt in Aktienfonds investiert. Fahren diese Verluste ein, besteht allerdings die Möglichkeit das Kapital in die sicheren Rentenfonds umzuschichten. Dadurch werden weitere Verluste verhindert.

Der große Nachteil: Rentenfonds sind sehr sicher, werfen aber selbst nur eine geringe Rendite ab. Ist also eine Umschichtung erfolgt, so können einerseits die bisherigen Verluste nur schwerlich ausgeglichen werden. Andererseits sind auch bei einer langen Laufzeit hohe Renditen nicht mehr zu erwarten.

Bei Fondsversicherungen: Absicherungskonzept beachten

Dies wird von vielen betroffenen Sparern beanstandet. Schließlich verursacht der Kauf der Aktienanteile auch höhere Kosten. Bei einer Umverteilung fallen also die ursprünglichen Anschaffungskosten ins Gewicht, obwohl das Kapital dann in den sicheren aber wenig lukrativen Rentenfonds geparkt ist. Bei den fondsgebundenen Versicherungen wird zwischen statischen und dynamischen Sicherungskonzepten unterschieden. Diese Sicherheiten müssen bedient werden, da der Riester Sparer am Ende der Vertragslaufzeit zumindest aus den eingezahlten Beiträge sowie den staatlichen Zulagen schöpfen können muss.

Riester Rente statisch oder dynamisch absichern?

Beim statischen Absicherungskonzept wird ein Teil des Beitrags fest in das Sicherungsvermögen investiert. Der restliche Beitrag kann frei auf verschiedenen Fonds aufgeteilt werden. Diese Variante bietet im Vergleich eine hohe Sicherheit, allerdings sind hier die Renditechancen auch geringer. Das dynamische Sicherungskonzept entspricht der Anlagestrategie der Riester Fondssparpläne – es wird also vorerst verstärkt in Aktienfonds investiert und nur bei Verlusten eher auf die Rentenfonds gesetzt.

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Die empfohlenen fondsgebundenen Riester Renten

Die Stiftung Warentest kürt aufgrund der geringen Anzahl an Angeboten beim Test der fondsgebundenen Variante keinen Riester Rente Testsieger. Vielmehr erläutert sie, welche der Tarife sich am ehesten empfiehlt und mit welcher Risikoklasse die Verbraucher jeweils rechnen müssen. So weisen beispielsweise die fondsgebundene Riester-Rente der CosmosDirekt viele empfehlenswerte Fonds auf (bei der niedrigen Risikoklasse 2), ebenso die Allianz „RiesterRente Invest alpha-Balance“, „Forte 3D Riester“ von Arag und „Congenial-riester garant“ der Condor (jeweils Risikoklasse 3).